Der Einfluss von Corona war in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens höchstwahrscheinlich gravierender als auf die geplante Verschmelzung der deutschen PMI-Chapterlandschaft zu einem einzigen deutschen Chapter. Nichtsdestotrotz konnte sich auch unser Verschmelzungsprojekt den neuen Gegebenheiten nicht entziehen.

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Kalt erwischt

Die Pandemie traf uns zu einem sehr unglücklichen Zeitpunkt. Alle vorbereitenden Arbeiten waren so gut wie abgeschlossen und es gab bereits die ersten Termine im April für die Mitgliederversammlungen, die über die Verschmelzung entscheiden sollten. Der Text für die Einladungen war bereits geschrieben. Die Räume waren gebucht. Alles war ready to go. Und dann die Vollbremsung in letzter Sekunde.

COVID-19 hat aber vor allem die Organisation des bestehenden Chapterbetriebs getroffen. Der „normale“ Mitgliederbetrieb musste und sollte in allererster Linie weitergehen. Flugs wurden alle Meetings der Local Groups auf virtuell umgestellt, die Projektgruppe um den PM-Summit Kongress hat sich auf eine Verschiebung in das Jahr 2021 geeinigt und die Veränderungen und Ausnahmegenehmigungen von PMI waren in den Tagesbetrieb zu integrieren. Dass PMI das neue PMP-Examen um ein halbes Jahr verschoben hat ist da nur ein kleines Beispiel.

Nicht Untätig

Wie in allen anderen Bereichen des täglichen Lebens war eine weitere Zeitplanung unmöglich. Also nutzen wir die letzten Wochen und Monate, noch weiter an der künftigen Struktur der fünf Regionen zu basteln, die Vereinsordnung noch besser zu machen und erste Projekte aufzusetzen. Mitte Mai wurde die „Community of Practice“ – Initiative ins Leben gerufen, die ja als eine der interessantesten künftigen Mitglieder-Benefits des One German Chapters gelten. Und es hat sich bereits ein Nominierungskomittee geformt, um die künftige Wahl vorzubereiten, die unmittelbar nach Eintrag ins Vereinsregister ausgerufen werden soll.

2. Anlauf

Dank Rückendeckung aus der Politik sind Mitgliederversammlungen inzwischen auch virtuell durchführbar. Diese Rückendeckung galt zwar in erster Linie den großen Organisationen und Aktiengesellschaften und weniger den Vereinen. Es bestand (und besteht noch immer) Rechtsunsicherheit bei den Beteiligten – schließlich werden an eine Mitgliederversammlung, die eine Verschmelzung beschließt, andere Anforderungen gestellt als an eine normale Jahresversammlung. Ein Notar muss der Sitzung, der Abstimmung und dem ganzen Verlauf beiwohnen, auch wenn sie virtuell abläuft. Und bei drei Chaptern sind das drei Notare mit – Überraschung! - vier Meinungen.

Mittlerweile konnte aber Klarheit geschaffen werden. Wir bereiten einen zweiten Anlauf nach der Sommerpause im Zeitfenster September 2020 vor. Derzeit ist die Mitgliederversammlung für unser Chapter im Rahmen des Chapter Events am 17.09.2020 geplant.

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